Der Wohnanhänger, Innenausbau


Der kleine QEK innen!

 
Das Fahrzeug ist, wie eingangs erwähnt, im herunter gekommenen Zustand. Schimmelpilze und andere Kulturen hinterlassen ihre Flecken und Gerüche.
 

 
Auch die Staukästen unter den Sitzen sind davon nicht verschont.
Leider fehlt dem QEK eine funktionierende Lüftung, was dem Pilzbefall unbedingten Vorschub leistet.
 

 
So hat die Möbelzeile im Bug mal ausgesehen. Dieses Bild hab ich allerdings im I-Net geklaut, da ich kein eigenes gemacht hatte.
 

 
Ich hab schon mal ein wenig "aufgeräumt" da ich einen größeren Umbau vor habe.
Letztendlich soll an dieser Stelle eine Nasszelle mit Dusche und WC Platz finden.
 

 
Das waren mal die Möbel. Auch sie sind aus glasfaserverstärktem Kunststoff gefertigt.
 

 
Mein QEK wird natürlich einen Kühlschrank bekommen.........
 

 
...........und eine fest eingebaute Kochstelle............
 

 
............. mit der dazu gehörigen Spüle.
All diese Dinge stammen aus einem Küchenblock aus einem VW-Bulli.
 

 
Die Kochecke wird wieder die gleiche Position einnehmen. Ich werde noch Spüle und Kochstelle tauschen, damit das Fenster durch die Feuerstellen keinen Schaden nimmt.
 

 
Der K ühlschrank wird auf die Sitzkiste gestellt. Zusätzliche Verstrebungen zum Rahmen machen die Sache Offroad tauglich.
 

 
Hier stört er mich am wenigsten.
 

 
Auch eine Zentralheizung für warme Luft und warmes Wasser wird eingebaut. Man ist ja verwöhnt.
 

 
Durch den umfangreichen Gaskasten aussen ist im Küchenblock reichlich Platz entstanden.
 

 
Die Zentralheizung passt nun hervorragend in diesen neu entstandenen Raum.
 

 
Erste Anprobe der neuen Bodenbleche.
 

 
Das Mittelblech ist nun auch schon drin.
 

 
So, die ersten Inneneinbauten kommen an die Reihe.
Ok, Riffelblech ist vielleicht nicht das Nonplusultra was die Küchenhygiene anbelangt, aber da seh ich mal großzügig drüber hinweg :-))
 

 
Leider ist der Küchenblock bei meinem Wagen nicht waagerecht eingebaut. Und zwar derart heftig das mich das doch schon etwas stört. Wenigstens rutschen die Töpfe Richtung Fenster und fallen deswegen nicht zu Boden.
 

 
Die Nasszelle im Entwurf.
Ich habe mich für 20mm dicke Doppelstegpaneele entschieden da diese sehr leicht sind und dennoch stabil genug. Und natürlich unempfindlich gegen Wasser.
 

 
Die Linke Seitenwand steht nicht im Tiefboden, da ich jeden Millimeter ausnutzen möchte und so die Duschwanne in voller Größe erhalten kann. Dazu habe ich die Seitenwand des Sitzkoffers ausgeschnitten und die Wand bündig auf den Rand gestellt.
 

 
Nachdem die Maße und Positionen der Wände klar waren habe ich die Paneele zugeschnitten und beidseitig mit Folie beklebt.
Die Tür ist schräg eingebaut um den Durchgang nach hinten nicht zu sehr einzuengen.
 

 
Damit der Dusch- und Toilettenraum nicht einsehbar ist habe ich das Fenster ebenfalls beklebt.
 

 
Raum ist in der kleinsten Hütte! Hier also eine Nasszelle mit Dusche, WC und Waschbecken.
 

 
Alles natürlich noch provisorisch. Die "Probesitzung" brachte ein zufrieden stellendes Ergebnis.
Rechts vom Waschbecken der Wasserhahn, links die vorbereitete Bohrung für den Duschhahn.
 

 
Neben der Nasszelle ist der Kleiderschrank positioniert.
 

 
Durch das Fenster fotografiert.
 

 
An einigen Stellen war ein Durchbohren der Aussenwand erforderlich. Ich hab für die Befestigung der Haltewinkel und Schienen M6 Schloßschrauben von aussen gesetzt. Damit sie dicht sind habe ich jeweils einen O-Ring ( 7 x 1,5mm) untergelegt..
 

 
Der Kühlschrank ist fertig montiert. Er steht auf einer mit Folie beklebten 4mm Aluplatte.
Oberhalb des Kühlschrankes gibts noch eine Gasanschluss für eine mögliche Truma-Nova Gasleuchte.
 

 
Die Aluplatte ist auf beiden Seiten mit einem Stahlgestell auf dem Rahmen befestigt.
 

 
Für die Belüftung sind zwei Öffnungen erforderlich.
 

 
Die obere Belüftung enthält auch die Abgasführung.
 

 
Auch die Heizung ist so gut wie fertig eingebaut.
 

 
Die geplante Nasszelle ist komplett mit Styropor beklebt damit sich glatte Flächen ergeben, die ich dann mit wasserfester Tapete bekleben kann.
 

 
Die Wände der Nasszelle sind fertig. Alle Ecken und Stöße sind mit Sikaflex abgedichtet.
 

 
Decke und Wände sind mit Teppich beklebt.
 

 
Der Kühlschrank ist fertig eingebaut und an Gas und Strom angeschlossen.
Über dem Kühlschrank ist noch ein Gasanschluss für eine Gasleuchte vorgesehen..
 

 
Der Kleiderschrank ist fertig lasiert, das Türschloss fehlt noch.
 

 
Die Heizung ist fertig eingebaut. Es passt alles auf den allerletzten Millimeter.
 

 
Nun fehlt nur noch die Tür.
 

 
Die Heizung hatte ich ersteigert. Leider fehlte der Raumthermostat. Beim örtlichen Campinghändler ist das als Ersatzteil unbezahlbar. Also hab ich mich anders orientiert.
Ich hab den Widerstandswert ermittelt. Benötigt wird ein NTC mit einem Wert von 20kOhm bei 25 Grad C. Das gibt es für unter drei Euro bei Fa. RS-Components unter der Teilenummer 528-8564. Es ist das hauchdünne Drähtchen in der mitte des Bildes. Tatsächlich sind es zwei Drähtchen mit einer Glaspille am Ende.
Und ein Gehäuse wird gebraucht. Ich hab mich für eine Kontrolllampe entschieden.
Das Glühbirnchen hab ich zerstört, ein dünnes Kupferröhrchen zum Anfassen eingelötet, den Temperatursensor eingelötet und die Kappe ein paar Male eingesägt. Fertig ist der Raumtemperaturfühler. Den hab ich in die Front des oberen Küchenschrankes eingesetzt,
 

 
Die Wasserversorgung ist mit einer sehr aufwändigen Filteranlage versehen. Die Filtergröße ist allerding etwas überdimensioniert. Sie besteht aus drei 10 Zoll Filtergehäusen mit einem 50µ Vorfilter, einem 5µ Aktivkohlefilter und einem 0,3µ Keramik-Feinfilter. Die Einheit hab ich ersteigert.
 

 
Die 1,4bar Pumpe im vorherigen Bild hat sich als zu schwach erwiesen, drum bin ich auf eine 10bar Pumpe umgestiegen. Für die Filter werden etwa 3bar benötigt, damit auch noch eine brauchbare Wassermenge heraus kommt. Es handelt sich um eine Shurflo Pumpe der 8000er Serie.
 

 
Der Duschkopf ist an einem gekürzten Halter so hoch wie möglich aufgehängt.
 

 
Die Duschwanne muss noch fertig gestellt werden.
 

 
Na ja, irgendwo muss die Zahnbürste ja untergebracht werden.
 

 
Und so sieht die Duschwanne nun aus.
 

 
Die Isolation des QEK ist bekanntermaßen mangelhaft. Darum hab ich mich mal in moderneren Wohnanhängern umgeschaut. Und dort gibt es eine Hinterlüftung der Sitz- und Schlafmöbel.
Ich hab mir also beim Campinghändler ein sogenanntes Isothermrohr von Truma besorgt und an die Umluftheizung angeschlossen.
 

 
Dieses Rohr habe ich von zwei Seiten kommend rund um die Sitz- und Schlafmöbel geführt. Die Wände sind mit Styropor oder Teppich isoliert.
 

 
Dann habe ich die Wände aufgedoppelt.
 

 
Und schon hat man hinterlüftete Wohnmöbel. Die Rückenlehnen der Sitze sind nicht mehr kalt.
 

 
Über dem Bett gibts ein Wäschefach. Auf Klappen werde ich versuchsweise verzichten.
Links und rechts über den Fenstern sind Ablagemöglichkeiten vorgesehen, darunter werden die Gardinen und Rollos befestigt.
 

 
Weiter gehts mit den Sitz- und Schlafmöbeln. Links und rechts je ein Sitz, hinten quer ein festes Bett. Die 10mm Sperrholzbretter werden noch "gelöchert", damit sich kein Schwitzwasser bilden kann.
 

 
Mittig unterm Bett kann ich noch einen 60L Wassertank verstauen.
 

 
In einer der Sitzkisten habe ich zwei 24Ah Batterien untergebracht. Die losen Strippen verschwinden noch in einem Kabelkanal.
 

 
Dafür kann man im Campingzubehör diese netten Plastikboxen kaufen.
 

 
Die Sitzkiste unterm Kleiderschrank ist sowieso durch den Radkasten "verbraucht". Darum habe ich dort die Elektroverteilung samt Hauptschalter eingebaut. Die Sicherungen verschwinden hinter dem Schalter.
Getrennte Sicherungen habe ich für eine 12V Steckdose, die Pumpe, die Heizung, den Kühlschrank und das Licht.
Mit dem Schalter kann ich wählen zwischen "Batterie nur Laden", "Aus" und Dauerbetrieb per Boardbatterie und KFZ-Batterie.
 

 
Der Küchenblock ist fertig gestellt. Die rechte Tür ist die original Schiebetür. Die linke Tür ist zur Klapptür umgeändert. Unten drunter saugt die Umluftheizung die Luft an.
 

 
Meine Frau meinte ich bräuchte unbedingt eine Besteckschublade.
 

 
Die Oberschränke sind weitgehend original geblieben. Nur eine Warmluftleitung von der Umluftheizung führt hindurch. Oben links sitzt der Temperaturfühler der Heizung.
 

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