Landy aussen:

Topwechsel







 
Da ich den Topwechsel alleine bewerkstellen möchte habe ich mir als Hilfsmittel auf dem Flohmarkt eine kleine Seilwinde gekauft. Damit ich die Seilwinde an der Steckdose betreiben kann benötige ich ein Netzteil für 12V 20A.
 

 
Um das Hardtop an der Regenrinne hochziehen zu können braucht man ein entsprechendes Hebegeschirr.
 

 
Diese Klammern sind selbst gefertigt und passen auf die Regenrinne.
 

Druck4  
Zunächst löse ich alle Schrauben im Heck. Jeweils unter den kleinen Fenstern befinden sich zwei Schrauben.
 

 
Links und rechts neben den Vordersitzlehnen befinden sich weitere Schrauben.
Bei einigen Fahrzeugen sind noch weitere Fixpunkte etwa in der Mitte der Ladebordwand.
 

 
Zum Schluss noch die insgesamt acht Schrauben im Frontscheibenrahmen entfernen. Da ich eine Hardtopversion fahre gibt es in meinem Fahrzeug keine weiter Verkleidung.
 

 
Nachdem alle Schrauben entfernt sind kann man das Dach anheben. Hier sind maximal 15cm möglich, aber das reicht aus um unter dem Dach wegzufahren.
 

 
Vorsichtshalber etwas Pappe dazwischen :-)
 

 
Na ja, so sieht das dann aus.
 

 

Vier Ecken vier Rollen........

 

 
und dann ab in die Garage.
 

 
So oder so ähnlich sehen die meisten 90ger dann aus. Hier bleibt allerdings der innere Überrollbügel stehen.
 

 
Nun stelle ich die vier Federn auf den Scheibenrahmen und lege die Keder-Klemmleiste auf.
 

 
Danach stecke ich die Hebel durch und drehe die Muttern locker auf.
 

 
Das Spriegelgestell schraube ich mit 6mm Schloßschrauben zusammen.
 

 
Den zweiten Spriegel lasse ich weg, dafür habe ich mir längere Verbindungsstangen angefertigt. Falls die Plane mit der Zeit schrumpft, kann man durch Aufkürzen der Verbindungsstangen den hinteren Spriegel leicht nach vorne neigen und die Verkürzung der Plane ein wenig ausgleichen.
 

 
Im nächsten Schritt wird die Plane lose aufgelegt und vorne der Keder in die Klemmleiste gesteckt. Dann lege ich die Hebel um und drehe die Muttern mit einem Maulschlüssel fest.
 

 
Der Rest ist Fummelarbeit.
 

 
Die Ecken sind abgeschrägt. Zusätzlich habe ich auf alle Blechkanten Kantenschutzleisten (Meterware) aufgezogen.
 

 
Ich habe übrigens die rovertypischen Bänder heraus gezogen und durch Expandergummis ersetzt.
 

 
Über die Radkästen habe ich ein Brett gelegt. Darunter lässt sich jeglicher Kram verstauen ohne das es im "offenen Betrieb" wegfliegt oder sichtbar ist.
 

 
Meine geteilte Hecktür leistet gute Dienste.
 

 
Und das ist der Grund, warum ich Defender fahre und nicht etwa Discovery oder Range-Rover.
 

 
Die Dichtungen des Hardtop über dem Scheibenrahmen sind recht effektiv. Bisher habe ich dort keine Leckagen gehabt. Die vordere Dichtung ist ein Moosgummi-Klebestreifen, dahinter folgt ein Doppelhohlgummiprofil. Das wird in eine Führungsschiene eingezogen. Beim Kauf bei Rover ist darauf zu achten, daß man wirklich beide Profile erhält.
 

 
Die Unterkante des Hardtop mit dem Dichtungsgummi für die Ladebordwand. Damit die Gummileiste beim Aufsetzen des Hardtop nicht immerwieder wegfällt habe ich sie mit Pattex festgeklebt.
 

DefenderRainer's 4x4 RoversiteDefender

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