Landy innen:

Der Tank!


Tankverschluss
Tankklappe aus...
....Aluminium
not used
not used

Tankschutz
Rost
mehr Rost
not used
not used

Neuer Tank
von oben
Traverse
unten
not used

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Tankwechsel beim 110er



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In jedem Winter aufs Neue habe ich mich über das zugefrorene Tankschloss geärgert. Mit einem einfachen Gummilappen an einem Alu-Winkelprofil kann man das abstellen.
 

 
Die Gummi-Lösung hat sich bei Geschwindigkeiten oberhalb 120km/h als recht flatterhaft erwiesen. So habe ich mir eine Aluklappe mit Renkverschluss ausgedacht.
 

 
Durch abwinkeln des einen Schenkels des Scharnieres ist die Aluklappe etwas zurückliegend angeordnet. Der Renkverschluss stammt von einem Lampengitter.
 
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Ein leidiges Thema sind am Landy die mangelhaft gegen Korrosion geschützten Stahlteile. Hier ist es die Schutzverkleidung des Dieseltanks.  

 
In den Tiefen zwischen der Schutzverkleidung und dem Tankboden sammelt sich jeglicher Dreck und Schlamm und gammelt über die Zeit vor sich hin.
 

 
Die Rostplatten sind bereits dicker als das Blech selber.
 

Montage eines neuen Tanks.

 
Zur Montage des neuen Tanks muss die Trittstufe abgebaut werden. Ein Wagenheber hält den Tank während der Montage hoch.
 

 
Nachdem der Beifahrersitz ausgebaut ist, kann man die beiden Dieselleitungen und die Elektroanschlüsse entfernen. Danach werden der Tankgeber und die beiden Anschlussflansche demontiert.
 

 
Der dicke Füllschlauch wird direkt am Tank gelöst. War der Tank nicht leer wird spätestens jetzt der Sprit auslaufen.
Der dünnere Entlüftungsschlauch wird oben am Einfüllstutzen entfernt und verbleibt am Tank. Der Schlauch muss beim Einbau durch eine kleine Öffnung gefädelt werden.

 

 
Der vordere Halter muss komplett abgeschraubt werden. Dazu nimmt man am besten das Bodenblech im Beifahrerfussraum heraus.  

 
Der Tank wird hinten mit zwei Schrauben gehalten. Sind diese entfernt, so kann man den Tank vorne nach unten heraus ziehen.
 

Der Einbau geschieht sinngemäss anders herum.
Der neue Tank war komplett verzinkt. Dennoch ist die Verzinkung an den Punkt- und Rollschweissnähten beschädigt. Darum sollten zumindest diese Stellen mit einem Rostschutz behandelt werden.

 

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Folgender Bericht wurde mir von Rumpelstielzchen aus dem VMV-Forum
zur Verfügung gestellt.

Also der Tank hat immer schon ein bisschen oben raus geleckt, wenn man ganz voll getankt hatte. Die Schweißnaht des Entlüftungsröhrchens war wohl gerissen, und Flickversuche mit Epoxid-Knetmasse haben leider nicht lange gehalten. Wenn die Kiste in der Sonne gestanden hatte, war nachher ein riesiger Diesel-Fleck drunter. Bei den momentanen Spritpreisen kann ich mir das einfach nicht mehr leisten, dachte ich. Also flugs einen anderen Tank besorgt und gereinigt, entrostet und lackiert. Nun waren heute endlich mal ein paar freie Stunden bei Sonnenschein, und da dacht ich mir, frisch ans Werk gemacht und gschwind mal die Tanks getauscht. Man nehme: Ratsche, Nüsse 13, 17, 19, Schraubendreher, Hammer, Zange und jede Menge Lappen. Die vier Haltemuttern vorher schön mit Rostlöser einjauchen und eventuell vorher mal die Karre von unten waschen. Naja, hinterher ist man immer schlauer. Auch wäre es sicher geschickt gewesen, wenn ich den Tank vorher GANZ leer gefahren hätte, dann würde die Straße jetzt vielleicht nicht ganz so versaut aussehen und mein Nachbar wäre eventuell etwas besser gelaunt... ;-)) Hinten: zuerst die Trittstufe sowie die beiden Abschleppösen entfernen, die Schrauben sind nämlich sonst später beim Tank ablassen im Weg.
 

 
Den elektrischen Anschluß des Tankgebers an der vorgesehenen Steckverbindung trennen.
 

 
Den Kraftstoff-Vorlauf aus dem Tankanschluß vorsichtig herausziehen, ist nur eine Steckverbindung.
 

 
Die beiden Schläuche (Einfüll- und Entlüftungsschlauch) vom Tank trennen. Wenn man den dicken Schlauch am Tank löst und nicht so wie ich am Einfüllstutzen, tut man sich beim Einfädeln später etwas leichter.
 

 
Wenn noch Diesel im Tank ist, kann man die Ablassschraube des TDI sehr gut gebrauchen. Beim TD5 wurde die scheinbar eingespart, dann eben vorher weitgehend leer fahren.
 

 
Die vier Haltemuttern lösen, Tank vorsichtig ablassen. (Reihenfolge der Gummis und Buchsen der vorderen Schrauben merken!)
 

 
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Oben auf dem Tank ist der Rücklaufanschluß. Da die Schlauchbefestigung sehr fest sitzt, habe ich einfach die fünf Schrauben gelöst und den ganzen Flansch ausgebaut, das geht wesentlich schneller und man beschädigt nichts.
 

 
Die Schrauben muß man allerdings in dem Berg von Dreck, der sich in der Mulde im Lauf der Jahre angesammelt hat, erst mal freilegen...
 

 
So, dann den Tank samt Halteplatte zur Seite genommen und den Tankgeber ausgebaut, am neuen Tank hatte ich mir nämlich die Halterung für den Saugschlauch abgebrochen. Ist eine sehr filigrane Steckverbindung aus Kunststoff. Nun weiß ich aber dafür auch endlich, wie so’n TDI-Tank von innen aussieht.  

 
Der Haltering ist mit drei Bajonetthaken arretiert, einfach den Haltering vorsichtig linksrum öffnen und den Tankgeber herausziehen. Gynäkologen und Tierärzte haben hier ein Heimspiel.  

 
So sieht das Ansaugrohr mit dem Füllstandschwimmer aus.
Im Plastikflansch ist der Schleifring-Widerstand, der die Füllmenge ans Instrument meldet. Durch das Röhrchen wird aus der tiefsten Stelle im Tank, der kleinen kreisförmigen Mulde angesaugt. Hier drin endet auch der Rücklaufanschluß. So wird sichergestellt, dass man den Tank auch wirklich fast bis zum letzten Tropfen leer fahren kann. Nun den neuen Tank wieder mit dem Schwimmer bestücken und den Bajonettring vorsichtig zudrehen. Im Tank ist ein Gummiring, gegen den der Plastikflansch abdichtet. Dann den Tank mit Schutzplatte in Position bringen und den Flansch der Rücklaufleitung wieder einfädeln und befestigen. Wie man den Tank nun alleine hochhebt, dabei die Leitungen nicht einklemmt und die Schrauben wieder zudreht, kann ich leider nicht zeigen, da ich alle meine Hände dafür gebraucht habe. Ich konnte während dessen leider nicht auch noch fotografieren. Hätte aber bestimmt gut ausgesehen... ;-)) Kleiner Tip: Ein verstellbarer Unterstellbock und ein oder zwei Holzbretter leisten hier unschätzbare Dienste...
 

 
So, wenn der Tank fest geschraubt ist (auf die Reihenfolge der Gummis und Buchsen bei den vorderen Schrauben achten) kann man dann den Sauganschluß und den elektrischen Anschluß auf der linken Seite wieder zusammen stecken. Beim Sauganschluß auf Vorhandensein und Zustand vom O-Ring achten.  

 
Rechts die Gummischläuche wieder montieren und mit Schellen sichern. Trittstufe und Abschleppösen wieder montieren, das wars. Kraftstoff einfüllen und wie ein Sieger fühlen, wenn der TDI sofort wieder wie ein Uhrwerk läuft. Zeitbedarf bei mir ohne fremde Hilfe und mit Fotos machen etwa drei Stunden.
 

Herzlichen Dank an Rumpelstielzchen aus dem VMV-Forum.

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