Radlager, Nabe, Trommelbremse


 
Hinter der Nabenkappe des Vorderrades befindet sich eine Kronenmutter, die durch einen Splint gesichert ist. Der Splint wird entfernt und die Kronenmutter (SW 30) abgeschraubt.
Der Befestigunglochkreis ist übrigens 110mm.
 

 
Die Kronenmutter und die beiden Splintlöcher im Achsstummel.
 

 
Dann kann man mit einem Gummihammer die Bremstrommel samt Radnabe vom Achsstummel abziehen. Zu sehen sind die Bremsbacken, und links ist der Tachosensor.
 

 
Die Bremstrommel samt Radnabe mit den Radlagern. Es handelt sich um standardmäßige Rillenkugellager die durch eine Hülse auf Abstand gehalten werden.  

 
Bei der Gelegenheit kontrolliert man noch schnell den Simmerring. Der könnte etwas Fett gebrauchen.
 

 
Nach einem Geländeeinsatz ist die Trommelbremse eigentlich nicht mehr zu gebrauchen - die Bremsleistung ist gleich null.
 

 
Außerdem war mir die sehr unrunde Trommel aufgefallen.
 

 
Ich hab also die Trommeln samt Nabe auf die Drehbank gepackt.....
 

 
.....und Zehntel für Zehntel ausgedreht.
 

 
Insgesamt waren sieben Zehntel auszudrehen.
 

 
Der Achsschenkel.
 

 
Der Bremsträger .
 

Die Montage gestaltet sich recht einfach: die Bremstrommel samt Nabe wird wieder aufgesteckt, die Kronenmutter so fest (etwa 90MN) angezogen bis der (neue) Splint wieder steckbar ist. Die Radmuttern ziehe ich mit 60NM an.
 

 
Auf der Rückseite der Bremstrommel ist die Betätigung zu sehen. Hier kann die Bremse eingestellt werden. Wichtig dabei ist ein synchrones Greifen der beiden Bremsen.
 

 
Hier ist auch ein defekter Gummibalg des unteren Achsschenkellagers zu sehen. Das obere Lager sieht nicht besser aus.
 

Arbeiten an der Lenkung und der Bremsanlage setzen ein erhöhtes
Verantwortungsbewusstsein vorraus.
Im Zweifelsfall sollte man diese Arbeiten einem Fachmann überlassen.
Veränderungen sind dem TÜV oder der DEKRA
vorzuzeigen.

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