WWW.MZ-ATV.TK


An dieser Stelle möchte ich auf vielfachem Wunsch eine ehemalige MZ-Bison HP vorstellen.
Leider habe ich ausser den Technikseiten nicht das Impressum gesichert, sodaß ich
nicht mehr feststellen kann, von wem diese Seiten sind.
Ich danke dem unbekannten Autor für diese Arbeit.
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Bison-home MZ-ATV.TK feierte in diesen Tagen 1-jähriges bestehen.
Grund genug, um mal wieder etwas am Design und den Inhalten zu arbeiten.
Ein Dankeschön an alle, die die im letzten Jahr hier vorbeigeschaut und dem Forum durch
Ihre Beiträge zum Leben verholfen haben.
Auf MZ-ATV.TK findet Ihr Informationen über die ATV´s aus dem Hause MZ®

Sie werden übrigens in Taiwan bei Unilli®

und der Reinmech Corporation®

gefertigt.
Ein dem MT 175 verblüffend ähnliches ATV ist auch das Kazuma®

Cougar, es hat allerdings einen stärkeren Motor.
Neben MZ vertreiben auch Firmen wie ATU und Seikel diese taiwanesischen
ATV´s in Deutschland. Diese Seite ist rein privater Natur und verfolgt keinen finanziellen Hintergrund!
Viel Spaß beim "durchforsten" der Seiten wünscht Euer Admin.




Wendegetriebe:
Rückwärts fahren Sehr nervig war bei meinem Bison das Einlegen des Rückwärtsganges.
Es war meistens erforderlich mehrmals mit der Kupplung zu spielen, bis er richtig einrastete.
Abgesehen davon frage ich mich sowieso, warum es möglich ist, alle 5 Gänge auch Rückwärts
zu nutzen- eigentlich Wahnsinn. Durch nachjustieren der Bowdenzuglänge über dem rechten
Vorderrad ist zwar eine zeitweise Lösung des Problems gegeben, aber lange hält die nicht an.
Irgendwann bei ca. 1400 km stellte sich bei meinen Bison eine Art Kupplungsrutschen ein.
Vor allem in den oberen Gängen heulte der Motor auf, und nichts
ging mehr so richtig vorwärts.
Vernünftiges Fahren war praktisch unmöglich. Zuerst hatte ich ein schlechtes Gefühl, da da man im
www. viel über defekte Schaltwalzen bei SMC & Co lesen kann. Letztendlich lag es aber wirklich
nur am Bowdenzug, der inzwischen so lang war, das er sich nicht mehr einstellen ließ. Zur Behebung
des Problems gibt es 2 Lösungen: Zum einen kann man sich aus einem sogenannten Zugstab aus
Edelstahl (gibts z.B. im Fahrradhandel), der originalen Hülle und einem universalen
Bowdenzug- Reparatur-Set einen neuen, stabileren Bowdenzug basteln. Ich hab mich aber
dafür entschieden, gleich einen Fußhebel zu bauen. Dazu habe ich gleich den vorhandenen
Hebel verwendet, auf den eine Trittplatte aufgeschweißt wurde. Diese muß nach unten hin ein
wenig mit einem 2 Eisen verstärkt werden, damit sie sich nicht bei jedem Treten verbiegt.
Die Betätigung per Fuß ist zugegebenermaßen etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert aber
prima. etwas Kraft im Linken Fuß ist schon erforderlich, und muß sich daran gewöhnen, den Fuß
auch auf dem Pedal zu lassen, wenn es etwas weiter zurück gehen soll. Man braucht aber zum
rückwärts Fahren nicht erst mit der Hand vom Lenker weg, rangieren geht einfach schneller...


 
Der Fußhebel.
 



Kettenantrieb:
Böse Überraschung Die an meinem Bison verbauten Ketten waren qualitativ leider Schrott.
Seit ca. März 2004 werden im Zuge einer Modellüberarbeitung wohl schon ab Werk bessere verbaut.
Die Antriebskette war bereits nach 70 km rostig und bei der Kette zwischen Motorritzel und
Wechselgetriebe verabschiedete sich nach 400 km das Schoß. Außerdem gab sie kurze Zeit
später auch noch häßliche Schleif- und Klappergeräusche von sich.
Genügend Gründe um die Ketten auszutauschen


 
Kette.
 

Jetzt tut eine Regina O- Ring Kette (520er Teilung) ihren Dienst,
damit hat das ewige nachspannen ein Ende. Die Kette schleift jetzt nicht
mehr am Rahmen und die Kraft wird viel besser an die Hinterachse weitergeleitet.
Bestellt hab ich die Kette über meinen MZ- Händler, als "Meterware",, sie ist
oberflächenveredelt und bei originaler Übersetzung 94 Glieder (inkl. Schloß) lang.
Als Kettenschloß habe ich mich für ein Nietschloß entschieden, ist auf jeden
Fall sicherer, als ein Clip- Schloß, welches es aber als Alternative auch geht.

 
520er Kette.
 



Wendegetriebe:
Auch hier kam eine stärkere Kette zum Einsatz. Bei der Kette handelt es sich um
eine 428ér mit einer Länge von 430mm (33 Glieder + Schloß). Zum Kettenwechsel muß
der Seitendeckel des Wechselgetriebes abgebaut werden. Dazu muß der Ganghebel
und der Zughebel für den Rückwärtsgang ab. Die Klemmschrauben beider Hebel müssen
nicht nur gelockert, sondern komplett herausgedreht werden, sonst gehen die Hebel
nicht runter! Wenn die Hebel sehr fest sitzen sollten, kann man die Klemmung etwas mit
einem stabilen Schraubendreher auseinanderdrücken. Dann sind die 4 Schrauben des
Deckels zu lösen und die Gummistöpsel aus dem Deckel zu entfernen. Vor dem Abziehen
des Deckels ist es ratsam den Schalter für die Rückwärtsgang Anzeige abzustecken
(Verbindung etwa mittig über Schwingenlagerung). Jetzt den Deckel gerade vom
Getriebe wegziehen, falls er nicht ab will kann man ihm mit einem leichten Gummihammer
rundum ein paar kleine Schläge geben. Wenn der Deckel ab ist muß noch die Feder vom
Schalter für R. Anzeige ausgehängt werden. Dann hat man freien Zugang auf die Ritzel,
bei denen man die je 2 Schrauben der Sicherungsbleche lösen muß (evtl. Gang einlegen
Handbremse einrasten). Die Sicherungsbleche leicht verdrehen und abnehmen, dann
kann man die Kette mitsamt der Ritzel abziehen. Ich habe bei der Gelegenheit gleich mal
das Gehäuse gereinigt und den Distanzring auf der Welle für den Rückwärtsgang entrostet
und lackiert. Hinter dem Motorritzel war bei mir eine Schleifspur am Motorgehäuse zu sehen,
die evtl. von der lockeren, alten Kette stammte?! An der Stelle habe ich mit einer Schlüsselfeile
das Gehäuse etwas nachgefeilt. Es ist einfacher die neue Kette gleich im ausgebauten Zustand
zu verbinden und sie dann, wie beim Ausbau, zusammen mit den Ritzeln zu montieren.
Der Zusammenbau geschieht in umgekehrter Reihenfolge. (Schalter einhängen nicht vergessen)
Ich hab die neue Kette gleich noch richtig gefettet, bevor der Deckel wieder dran kam. Zur
Montage des Hebels für den Rückwärtsgang habe ich übrigens den Bowdenzug an der Stellschraube
überm rechten Vorderrad entspannt. der Wählhebel sollte auf "vorwärts" stehen. Nach erfolgter
Montage muß der Rückwärtsgang dann an der Stellschraube neu justiert werden. Nicht vergessen
auch den Schalter der R. Anzeige wieder anzuklemmen und Ihn evtl. auch nachzustellen. Beim
Zusammenbau auf jeden Fall alle Schrauben auf Festsitz prüfen (ich hab die Schrauben
der Ritzel zusätzlich noch mit einem Tropfen mittelfester Schraubensicherung versehen)!!!
Es ist auf jeden Fall wichtig, die Zwischengetriebekette sehr oft zu Fetten, sonst hat sie
keine lange Lebenserwartung! Die geht am besten mit Kettenspray, welches durch die
Wartungsöffnungen gesprüht wird. Ich benutze übrigens zur Kettenpflege weißes
Kettenfett von KENT, welches ich auf jeden Fall weiterempfehlen kann.


 
Alte Kette.
 

 

 
Schleifspuren an Motorgehäuse.
 

Übersetzung Im Zubehörhandel sind zahlreiche Ritzel und Kettenräder zur
Änderung der Übersetzung erhältlich. Mein Bison ist noch mit der originalen
Übersetzung unterwegs, was gerade im Hängerbetrieb ganz gut funktioniert.
Mit geänderten Übersetzungsverältnissen läßt sich die Endgeschwindigkeit
erhöhen oder eine Anpassung (zB. bei Umrüstung auf Straßenreifen durchführen).


 
Neue 520er Kette.
 



Frontscheinwerfer:
Leider ist die Beleuchtung am Bison nicht gerade erste Sahne.
Ein Standlicht fehlt völlig, und die Frontscheinwerfer sind, bei meinem Bison jedenfalls,
mit einem kleinen Fehler behaftet. Darum habe ich mich entschlossen, die
Hauptscheinwerfer auszutauschen, am Heck 2 Rücklichter zu montieren und in die
Öffnungen für die rechteckigen Lampen, in der Fahrzeugfront, Standlichter einzubauen.
Dadurch ergibt sich nebenbei noch eine tolle Optik. Die neuen Hauptscheinwerfer
stammen von der MZ Mastiff 660. Um die Hauptscheinwerfer mittig im Frontgrill zu
befestigen habe ich ein Winkeleisen verwendet, welches zwischen den Haltepunkten
der Originallampen verschraubt ist. Als Anschlußkabel für die Hauptscheinwerfer
wurden die Kabel der Originalscheinwerfer verwendet und Lampenseitig mit den
entsprechenden Kabelschuhen versehen. Erstaunlicherweise funktioniert seit der
Montage der neuen Hauptscheinwerfer der Lichtschalter so, wie man es sich eigentlich
vorstellt, soll heißen, daß man jetzt einwandfrei zwischen Abblendlicht und Fahrlicht
hin und her schalten kann, ohne dabei "finstere Überraschungen" zu erleben!
Da dieses Phenomen auch bei Doc aufgetreten ist, der die Originalen Lampen
mittels neuer Fassungen (von Detlev Louis) auf H4 Birnen umgerüstet hat, vermute
ich, das der eigentliche Fehler an den Fassungen der Originalscheinwerfer zu suchen
ist. Wahrscheinlich ist der Kabelschuh, der die Masseleitung mit dem Gehäuse der
Lampenfassung verbindet, vom Querschnitt her zu klein ausgelegt, so das der Strom
den Weg des geringsten Widerstandes nimmt, und der führt in diesem Fall über die
5W Birne. Evtl. kann man dem entgegenwirken, indem man den Querschnitt des
Kabelschuhs zwischen Öse und angepreßtem Kabel mit etwas Lötzinn vergrößert.
Das habe ich nicht persönlich ausprobiert, kann mir aber gut vorstellen, das es dann funktioniert.


 
Die Frontansicht.
 

 
Auch die Rückleuchten wurden umgebaut.
 

 
In der Mitte die Hängersteckdose.
 




Rückleuchten:
Da mich das eine Rücklicht und die undichten Originalblinker störten, habe ich auch am Heck
einiges verändert. Als Rücklichter sind jetzt 3-Kammer Leuchten von FER
(ehemals VEB Fahrzeugelektrik Ruhla) verbaut. Die gibt es zum Beispiel bei Westfalia
oder im Lager von fast jedem alten VEB ;-). Zur optischen Aufwertung habe ich mir auf
dem Schrottplatz die zu den Rücklichtern passenden Schutzgitter geholt- zum Glück
gibt´s ja noch "Altlasten" von der Nationalen Volksarmee. Die Rücklichter habe ich direkt
am hinteren Gepäckträger verschraubt. Um Vibrationen nicht Glühbirnen im Rahmen zu
halten wurde zwischen Lampen und Gepäckträger Schalldämmband vom Trockenbauer
verklebt, welches sich auch an anderen Stellen gut einsetzen läßt. Als Anschlußleitung
habe ich 4-poliges KFZ Kabel verwendet und den originalen Kabelbaum in das
Werkzeugfach unter dem Sitz verlegt:

 

Dort verteilte ich die Anschlüsse mittels Sicherungshaltern,
die ich noch rumliegen hatte. Die boten sich an, da ich so das
hintere Licht und auch die Hängersteckdose extra absichern konnte. Die Blinkerkabel
habe ich direkt mit den originalen verbunden, bzw. die Hängerblinker davon abgezweigt.
Hier mal die Kabelfarben des originalen Kabelbaums zur Info:
Rücklicht: gelb/schwarz
Stopplicht: grün/rot
Blinker hinten links: hellbraun
Blinker hinten rechts: dunkelgrün
Masse: grün



Hängersteckdose:
Wie schon erwähnt, habe ich bei der Gelegenheit auch gleich die Hängersteckdose
montiert. Ich habe mich für die 7-polige Ausführung entschieden und das,
weil das 1. hier im Osten nach wie vor der gängige Standart ist und 2. weniger
Kabelsalat entsteht. Die Dose hab ich mit einem selbst angefertigten Blech an
der Halterung für das Originalrücklicht verschraubt, zum Anschluß wird selbstverständlich
ein7-poliges Kabel benötigt. Das Kennzeichen (bei mir 26X24 cm) mußte sowieso
versetzt werden, da es sonst beim Einfedern auf dem Griff der Anhängerkupplung
meines Hängers aufgesessen hätte. Das wiederum habe ich mit zwei Winkeln und
einer Blechunterlage an den vorderen Halterungen des Heckbügels angebracht.
Als Kennzeichenbeleuchtung verwende ich eine kleine Ausführung von Hella,
die es z.B. bei Louis zu kaufen gibt. Ich habe sie direkt über dem Nummernschild
an der Blechunterlage angebracht.

Zurück zur Steckdose. Die Anschlußbelegung ist folgende:
Kontakt Funktion Farbe Bison
1 Blinker links hellbraun
2 Nebelschlußleuchte --------
3 Masse grün
4 Blinker rechts dunkelgrün
5 Schlußleuchte rechts gelb/schwarz
6 Bremslicht links/rechts grün/rot
7 Schlußleuchte links gelb/schwarz

Da der originale Blinkgeber (er sitzt links vorn am Rahmen, direkt neben der Hupe)
mit der zu betreibenden Last nicht mehr klar kommt muß auch hier Ersatz ran.
Den gibt`s im KFZ Zubehör Handel.
Ein 2 Kreis Blinkgeber besitzt 4 Anschlüsse:
31 = Masse (irgendwo an den Rahmen führen)
49 = Bordspannung (rot im Original)
49 a = Blinkerschalter (braun/weiß im Original)
c2 = Blinkkontrollleuchte - Anhänger (die dann auch noch gegen Masse führen)
Untergebracht habe ich den neuen Blinkgeber etwas weiter oben, hinter der Verkleidung,
um ihn nicht direkt der Feuchtigkeit auszusetzen. Zuletzt muß das Bison noch mit
21W Blinkerbirnen ausgerüstet werden. Für hinten habe ich Standartbirnen verwendet.
Da ich vorn die Originalblinker weiterverwendet habe, sind dort 21W Birnen mit kleinem
Glaskolben (wie bei 5W Rücklichtbirnen) zum Einsatz gekommen. Jeder ordentliche
Motorradhändler sollte so etwas dahaben, oder zumindest bestellen können.



Räder:
Ab Werk ist das Bison auf Maxxis RAZR Geländereifen unterwegs.
Eine Alternative für die Straße bietet z.B. die Firma Faber Motorradtechnik.
Als Alternativbereifung bietet Faber Maxxis Golspeed Silverline Reifen
( Vorderrad 175/70-10 Hinterrad 225/40-10) an. Diese Reifen können
sowohl auf die Serienfelgen, als auch auf Douglas Stahlfelgen montiert werden.
Bei Fragen zu Einzelheiten (TÜV, weitere nötigeÄnderungen) bitte direkt an
Firma Faber wenden.

 
Bison mit Goldspeed Reifen auf Douglas Felge.
 

 
Das gibt ne super Optik die Heckansicht.
 

 
Goldspeed Reifen auf Douglas Felge.
 



Gepäckträger:
Ein Bison hat 2 massive Gepäckträger, aber was ist wenn es regnet, oder Kleinigkeiten
transportiert werden sollen? Also muß abschließbarer Stauraum her! Ich habe mich für
2 Topcases (37 Liter) von Louis entschieden, die fest auf dem hinteren Gepäckträger
montiert wurden. Die im Lieferumfang enthaltenen Grundplatten, welche ein schnelles
Abnehmen der Cases ermöglichen waren leider qualitativ sehr billig ausgelegt, im Alltag
hat sich leider erwiesen, das die Haltenasen der Grundplatten nicht lange halten. Ich habe
darum jedes Case mit 3 Schrauben direkt durch den Boden befestigt, ein relativ schnelles
Abbauen ist aber durch Flügelmuttern weiterhin möglich. Um die Cases weit genug
hinten montieren zu können habe ich die Reeling des Gepäckträgers entfernt. Es sind keine
Bohrungen im Gepäckträger nötig, einfach die vorhanden Öffnungen nutzen und z.B. Lochbleche
als "Klemmhilfe nutzen".

 

Eine weitere Alternative als Staufach sind Aluboxen oder Holzkisten. Die gibt es zum Beispiel
im Baumarkt oder div. Onlineshops. Als Beispiel für `ne Alukiste ein Bild von Rainers Cougar:


 



Anhänger:
Mein HP 400 Ich habe als Anhänger für mein Bison einen HP 400 aus DDR Produktion
erworben. Der Hänger ist zwar 14 Jahre alt, aber eigentlich fabrikneu, da er beim Vorbesitzer
nur in der Scheune stand und noch nie angemeldet war. Er hat ein zulässiges Gesamtgewicht
von 400kg (was man natürlich mit dem Bison nicht ziehen darf) und das bei einem Eigengewicht
von 90kg. Der HP 400 ist sehr vielseitig, zur Ausstattung gehört eine Plane und die Bordwände
lassen sich mit wenigen Handgriffen entfernen. Dadurch läßt sich der Hänger als Plattenwagen
nutzen. Im Zusammenspiel mit dem HP 400 hat mein Bison sich bereits mehrfach als echtes
"Nutztier" erwiesen. Nach einer ausführlichen Einzelabnahme bei der DEKRA darf
ich nun offiziell 200 kg anhängen (besonderen Dank an die DEKRA Niederlassung in Bautzen!),
mit etwas mehr hat das Bison aber auch keine Probleme. Den von mir verwendeten Kugelkopf
habe ich bei Westfalia erstanden, er kostete um die 10 €. Das Loch zur Aufnahme des Kugelkopfes
mußte zur Montage etwas geweitet werden. Wie und wo die Hängersteckdose angebaut wird ist
unter Elektrik erklärt.

 

Als Rostvorsorge und wegen der Optik, habe ich den Anhänger
inzwischen auch farblich etwas umgestaltet. mit HP 400 im Originalzustand je grüner, desto Bison

 

Front AHK
Eine nette Idee für alle, die oft mal mit Ihrem Anhänger rangieren wollen, hat Rainer.
Aus einer Apschleppstange baut er eine abnehmbare Front- Hängerkupplung.
Weitere Informationen dazu gibts auf Rainers Homepage.


 



Schnee, der Anfang:
Als ich mit dem Bison das erste mal im Schnee unterwegs war, da war mir auch klar,
daß außer dem Spaß, auch der praktische Nutzen meines ATV getestet werden muß.
Aus Brettern baute ich mir einen Dreieckpflug zusammen, welcher mittels Seil an der
Hängerkupplung angehangen wurde.

 

Das funktionierte schon mal ganz gut, mit dem
Dreieckpflug kann man allerdings keine Flächen räumen. Darum hab ich mir im Herbst ein
universales Schneeschild für Rasentraktoren zugelegt. Das Anpassen an das Bison erfordert
einige kleine Modifikationen, ist aber nicht weiter schwierig. Das Schneeschild wird mit
einem universalen Anbaurahmen geliefert, an den ich ein wenig mit dem Winkelschleifer
"zerkleinert" habe. Für die Montage des Rahmens können gleich 2 darin vorhandene
Bohrungen genutzt werden, durch die er mittels längerer Schrauben an den unteren
Haltepunkten des Rammschutzes verschraubt wird. Damit der Rahmen nicht hin und
her rutschen kann, habe ich 2 kleine Eisen als Sicherung an seinen Innenseiten angeschweißt.
Es gibt sicher weitere Möglichkeiten den Rahmen zu montieren, bzw. ihn ganz wegzulassen
und stattdessen 2 Rohrhülsen direkt am Fahrzeugrahmen anzuschweißen. Als Halterung für
den Handhebel habe ich gleich einen der abgeschnittenen Reste vom Anbaurahmen verwendet.
in diesen wurde eine Kerbe als Arretierung eingeschliffen. Verschraubt wurde die Halterung
dann mit dem Rahmen des vorderen Gepäckträgers. Da das Schneeschild doch einiges wiegt,
empfiehlt es sich, die vorderen Federbeine auf die härteste Stufe vorzuspannen. Für längere
Fahrten mit gehobenem Schild habe ich an diesem noch 2 Sickerungsketten angebracht, welche
mittels Haken am Rammschutz gesichert werden können.

 
Schneeschild von ebay und dazugehöriger Anbaurahmen.
 

 
...nach der "Modifikation".
 

 
Bison mit montiertem Schild.
 

 
Nahaufnahme derHalterung für den Handhebel.
 

 
Schneeschild von ebay .
 

Leider hat es hier bei uns im Flachland immer noch nicht richtig geschneit,
so das ein Praxistest bis jetzt noch nicht durchgeführt werden konnte. Also warten wir mal weiter
auf Schnee ;-) Endlich, es ist Ende Januar und noch nie hab ich den Schnee so erwartet.
Leider hatte es am Tag, als die Fotos geschossen wurden nur 3cm Neuschnee gegeben,
denn das Bison kommt anstandslos mit mehr zurecht.
Das Schneeschild räumt sehr sauber und
bei uns im Flachland sind auch keine Schneeketten erforderlich. Der Grip der Maxis RAZR
reifen reicht zum Schneeschiden völlig aus. Ei paar kleine, unwesentliche Änderungen werde ich
am Schneeschild noch vornehmen, die sind aber nicht der rede Wert. Auf jeden Fall empfiehlt
es sich, die vorderen Federn des Bison auf die härteste Stufe vorzuspannen, das macht sich positiv
bei angehobenem Schild bemerkbar

Warten auf Neuschnee ...
 

Beim Nachbarn gibts noch was zu schieben Zurück und neu ansetzen...
 

.....und mit Schwung ...
 

Gleich ist`s vollbracht .
 


Technische Daten Schneeschild:
Breite: 1,18 m Höhe: 50 cm
Gewicht: 50 kg
Verstellwinkel: +/- 40 Grad (Mitte, 2X links, 2X rechts)
Als zulässige maximale Fahrgeschwindigkeit wird vom Hersteller 5 km/h angegeben
Eine Verwendung im öffentlichen Straßenverkehr ist nicht zulässig!!!




Nochmal ein herzliches Dankeschön an den (leider) unbekannten Autor der
WWW.MZ-ATV.TK Homepage.

Zubehör und Teilelisten gibts hier:
http://proving-ground.de/atv/ansichten.htm

Rainer's 4x4 Roversite

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